Firmeneigene Lösung

Firmeneigenes Vorsorgewerk

Mit dem firmeneigenen Vorsorgewerk können die Unternehmen die vielfältigen Entscheidungen für die berufliche Vorsorge ihrer Mitarbeitenden auf allen Ebenen meistern – von der Vermögensverwaltung über die Verzinsung der Sparkonten bis hin zur Festlegung des Umwandlungssatz und weiteres mehr. Diese Vorsorgelösung verbindet die Vorzüge einer firmeneigenen Pensionskasse mit den attraktiven Konditionen, welche die Sammelstiftung kraft ihrer Grösse bieten kann.

Struktur und Organisation

Jedes angeschlossene Unternehmen bildet in der FCT ein Versicherungskollektiv. Jedes so konstituierte Vorsorgewerk verfügt über eine eigene Vorsorgekommission. Die Vorsorgekommissionen sind paritätisch zusammengesetzt, wobei die Mitgliederzahl von der Grösse des Unternehmens abhängt. Diese Lösung verbindet die Vorteile einer firmeneigenen Pensionskasse mit der attraktiven Konditionen einer Sammelstiftung. Die Vorsorgekommission wählt:

  • ihren Vorsorgeplan oder ihre Vorsorgepläne
  • ihren Rückversicherer. Die Stiftung kann Ihnen auch bereits ausgehandelte, attraktive Risikotarife mit Schweizer Rückversicherungen anbieten
  • ihre Depotbank oder -banken
  • ihren strategischen Vermögensberater (optional)
  • ihre Anlagestrategie
  • ihren/ihre Vermögensverwalter

Vermögensverwaltung

Das Vermögen jedes einzelnen Vorsorgewerks wird im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen gemäss dem Anlageprofil verwaltet, das von der Vorsorgekommission bestimmt wurde. Die Vorsorgekommission beauftragt spezialisierte und von der FCT genehmigte Geschäftspartner mit der Umsetzung der Anlagestrategie (Depotbank und Vermögensverwalter). Darüber hinaus hat die FCT mit drei Bankinstituten einheitliche Anlageprofile festgelegt. Die Vorsorgekommissionen können somit mehrere Anlagevarianten (auch kombiniert) wählen, um das Vermögen des Vorsorgewerks anzulegen.

Die Anlageprofile und die mit der Umsetzung beauftragten Geschäftspartner (Depotbank und Vermögensverwalter) werden periodisch (3-5 Jahre) auf der Basis einer Expertenstudie über die Kongruenz zwischen Aktiva und Passiva oder eines ALM-Berichts überprüft.

Wertschwankungsreserve

Die Höhe der Wertschwankungsreserve jedes einzelnen Vorsorgewerks wird von einem Experten nach einer probabilistischen Methode festgelegt, mit einem Sicherheitsgrad von mindestens 95 %. berechnet

Deckungsgrad

Der Deckungsgrad wird für jedes einzelne Vorsorgewerk individuell berechnet.

Ist das Vorsorgewerk zum Zeitpunkt des Anschlusses in Unterdeckung oder gerät es danach in eine solche, kommen die reglementarischen Sanierungsmassnahmen zur Anwendung.

Vorsorgeplan

Die Vorsorgekommission jedes Vorsorgewerks legt seinen Vorsorgeplan oder seine Vorsorgepläne fest und bestimmt dabei:

  • den Sparprozess
  • die Verzinsung der Sparkonten
  • den Umwandlungssatz
  • die Risikoleistungen
  • die Finanzierungsmethode

Verzinsung der Sparkonten

Die Verzinsung der Sparkonten jedes firmeneigenenVorsorgewerks wird von der Vorsorgekommission festgelegt; sie stützt sich dabei auf eine Methode ab, die den Deckungsgrad und die Höhe der Wertschwankungsreserve einbezieht.

Umwandlungssatz

Die Vorsorgekommission jedes Vorsorgewerks bestimmt ihren gültigen Umwandlungssatz. Übersteigt dieser den vom Experten für berufliche Vorsorge empfohlenen Referenzsatz, welcher abgestützt auf die technischen Grundlagen der FCT berechnet wird, muss das betroffene Vorsorgewerk eine entsprechende Rückstellung vornehmen. Die Vorsorgekommission kann sich enventuell für die Altersrenten beim Rückversicherer der Todesfall- und Invaliditätsrisiken ihres Vorsorgewerks einkaufen.

Rückversicherung

Die Vorsorgekommission jedes Vorsorgewerks wählt eine kongruente Rückversicherung der Todesfall- und Invaliditätsrisiken, indem sie sich entweder für den von der FCT verwalteten Kollektivtarif oder für einen Einzelvertrag entscheidet, der in der Regel mit einem von der FINMA beaufsichtigten Schweizer Versicherer abgeschlossen wird.