Jedes Unternehmen und jede Unternehmensgruppe verfügt über ein unabhängiges Vorsorgewerk unter dem Dach der Stiftung. Die FCT garantiert jedem Vorsorgewerk eine uneingeschränkte finanzielle und buchhalterische Unabhängigkeit. Jedes Vorsorgewerk steht unter der Leitung der eigenen paritätischen Vorsorgekommission. Es verfügt über dieselbe Autonomie und Flexibilität wie eine firmeneigene Stiftung und steht unter der permanenten Aufsicht des Stiftungsrats. Die Vorsorgekommission wählt insbesondere den Rückversicherer, die Bankpartner, die Anlageprofile und die Vorsorgepläne. Sie entscheidet auch über den Zinssatz für die Verzinsung der Sparkonten, über allfällige Sanierungsmassnahmen.

Stiftungsrat

Als oberstes Organ der Sammelstiftung, ist der Stiftungsrat ist für die Gesamtleitung der Vorsorgeeinrichtung zuständig, sorgt für die Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben, bestimmt die strategischen Ziele und Grundsätze der Vorsorgeeinrichtung sowie die Mittel zu deren Erfüllung. Er legt die Organisation der Vorsorgeeinrichtung fest, sorgt für ihre finanzielle Stabilität und überwacht die Geschäftsführung. Die Stiftungsräte werden alle fünf Jahre von den Vorsorgekommissionen gewählt. Sie müssen solide Fachkenntnisse mitbringen und sich kontinuierlich im Fachgebiet der beruflichen Vorsorge weiterbilden. Der Stiftungsrat wird von Expertenausschüssen unterstützt (der Rechtsausschuss, der versicherungstechnische Ausschuss, der Anlageausschuss und der Entwicklungsausschuss).

Geschäftsleitung

Mit dem Ziel, die Qualität der Governance weiter zu verbessern, beschloss der Stiftungsrat 2018 die Schaffung einer Geschäftsleitung, die administrativ in einem Unternehmen untergebracht ist, das sich zu 100 % im Besitz der Versicherten der FCT befindet und den Namen FCT Services SA trägt. Diese Gesellschaft ist für die vollkommen unabhängige Aushandlung sämtlicher Verträge mit den Dienstleistern und Partnern der FCT verantwortlich. Sie entwickelt die Sammelstiftung im Einklang mit der strategischen Vision des Stiftungsrates.

Vorsorgewerk

Jedes Unternehmen und jede Unternehmensgruppe verfügt über ein unabhängiges Vorsorgewerk unter dem Dach der Stiftung. Für jedes Vorsorgewerk wird eine eigene Buchhaltung geführt. Es besteht keine Haftung gegenüber den anderen Kassen der Stiftung. Die Vorsorgewerke sind nach dem Modell halbautonomer Vorsorgeeinrichtungen konzipiert und daher einzig gegen das Todesfall- und Invaliditätsrisiko versichert. Das Anlagerisiko trägt jedes Werk selber. Der Pensionskassenexperte prüft jährlich den Gesundheitszustand der Vorsorgewerke und bescheinigt ihnen in einem vereinfachten Analyseverfahren die Kongruenz zwischen Aktiva und Passiva. Die Vorsorgekommissionen stützen sich für die Definition der Anlagestrategie auf diese Analysen, womit sichergestellt wird, dass die Anlagestruktur auf die Verpflichtungen des Vorsorgewerkes abgestimmt ist.

Vorsorgekommission

Die Vorsorgekommission ist das paritätische Organ des Vorsorgewerks gemäss den Rechtsnormen für die berufliche Vorsorge. Ihre Mitglieder werden von den aktiven Versicherten gewählt und vom Arbeitgeber nominiert. Die Kommission ist für alle Entscheidungen verantwortlich, die gemäss Organisationsreglement der Stiftung dem Vorsorgewerk obliegen. Sie wählt den Rückversicherer, die Bankpartner, die Anlageprofile und die Vorsorgepläne. Sie entscheidet über den Zinssatz für die Verzinsung der Sparkonten, über allfällige Sanierungsmassnahmen und anderes mehr. Für die Wahl der Anlageprofile stützt sich die Vorsorgekommission auf die vom Pensionskassenexperten erstellte Analyse der Kongruenz zwischen Aktiva und Passiva.